Party von Christoph im Bootshaus des RRV

von Rudi

Freitag der 13.: Horrortag, Ferienbeginn.

Um 8. Uhr machte ich mich auf, uneingeladen auf einer Geburtstagsparty. Ich fuhr runter zum „Riverside“ beim Finanzamt, fand den Weg nicht und rief Colin an. Der sagte mir freundlicherweise, dass die Party in einem Bootshaus stattfinden würde.

Ich tauchte vor dem Bootshaus des RRV auf, wo letztes Jahr noch Tobi feierte.

Ein Zoo von Leuten war da: Hippies, Zombies, Maverick und der Untermoldawe traf auf den Veranstalter, Christoph. Ich drückte ihm schnell irgendeine Buddel Likör in die Hand, die ich 10 Minuten zuvor noch von meinen Eltern „geborgt“ hatte.

Ich war nicht deswegen gekommen: Endshit, die neue „Supergroup“ bestehend aus 2 alten Mitgliedern der „Blind Objects“(„Basssultan Maverick Messfeldt“ und Orgeljoe „The Rasm“) trat an zu musizieren. Auch viel versprechende Talente wie Ralf oder Lars waren dabei.

Doch mehrere Ungeschicke trübten das Erlebnis, so riss z.B. eine von Ralfs Gitarrenseiten in einem Lied und leider blieb die Uraufführung von „Mein Name ist Jan Grünwald“ aus. Das hinderte Lars nicht am freestylen, wo er einen gewissen Moldawen als Kastaniensammler bezeichnete. Ein weiterer Höhepunkt war ein auf der Bühne ausgetragenes Battle mit Publikumsbeteiligung. Julian trat an, der durch Publikumsentscheid und kräftigen Gebrauch von „Deine Mudda“ gewann. Natürlich blieb dabei nicht Eigenwerbung für „Der Rapper Hotzenplotz“ aus, wonach Julian komplett übernahm.

Doch diesmal trat die alt bekannten Hardcore-Speed-Death-mit KISS Make-up verzierte-Metal-Band komischerweise ohne Make-up auf. Irgendwas an ihrer Musik erinnerte mich an diesen Abend an Lemmy, allerdings war das Bier schon nach dem 2. Lied von Endshit alle. Deshalb gab ich mich zu dem Zeitpunkt schon anderen Getränken hin.

Als letztes spielte der Gastgeber, von denen ich nur das Cover von Radioheads „Creep“ in Erinnerung behielt. Die wahre Party ging mittlerweile draußen, die Zombies beglücken manche „Wasserleiche“ mit Blutspenden. Drinnen begannen die angetrunkenen Bandreste zu jammen, und ein paar Ossis versuchten einen weiteren antimoldawischen Dizz einzuläuten. Der Höhepunkt war überschritten, die Party noch längst nicht vorbei.